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Die G12 Vision auf Deutsch | Версия для печати |  Отправить на e-mail

g12germany.jpg"Ich will dich zu einem großen Volk machen und will dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein" (1.Mose 12,2).

http://www.visiong12.com\

http://www.g12media.tv/en/g12/30-was-ist-g12

Die Entstehung

Mit der Vision des ersten Mosebuches begann vor 22 Jahren für Pastor Cesar Castellanos in Bogota (Kolumbien) ein neuer Lebensabschnitt. Wie Gott mit diesen Worten seine Pläne Abraham  offenbarte, so empfing auch Pastor Cesar Castellanos dieselbe Verheißung. Diese Verse sind also der Beginn und das Fundament der G12 Vision, und zwar nicht nur für die Gemeinde in Bogota, sondern auch für Gemeinden in der ganzen Welt.

Noch im Jahre 1983 feierten Cesar Castellanos und seine Frau Claudia die Gottesdienste in ihrem Wohnzimmer, zu Beginn mit nur 8 Personen! Bereits nach 7 Jahren war die Gemeinde auf 3500 Mitglieder und 70 Zellen gewachsen. Dieses Wachstum ermutigte den Pastor, durch Gebet weiterhin Weisung von Gott zu erbitten, diese zu erhalten und anzunehmen, um die gesamte Gemeinde in die Zellenarbeit hineinbringen zu können.

Die Vision

Im Missionsbefehl (Matthäus 28 19,20) beauftragt uns Jesus, allen Menschen das Evangelium zu bringen und sie zu Jüngern zu machen. Der Missionsbefehl stellt uns die Frage: "Wie können wir unsere Stadt und unser Land erreichen und Frucht hervorbringen, die Bestand hat?"

Jesus selbst ist unser Vorbild dafür, wie wir den Missionsbefehl erfüllen können. Er teilte sein Leben mit seinen 12 Jüngern, er lehrte sie, schulte sie und sandte sie aus. Sein Hauptdienst galt nicht den Menschenmengen, sondern er diente seinen Jüngern und rüstete sie aus. Indem er sein Leben in diese kleine Schar investierte, legte er das Fundament für beständiges Wachstum, bleibende Frucht und Multiplikation.

Das Herz der G12 Vision ist dieses schlichte Prinzip Jesu, durch die Arbeit in den Hausgemeinschaften die jungen Christen zu befestigen, sie zu Jüngern zu machen und dann auszusenden, damit sie später selbst ihre eigene Kleingruppe gründen und  andere Menschen in die Jüngerschaft führen können(2.Timotheus 2,2).

WAS IST G12?

Diese Frage zu beantworten ist wichtig, weil die Vision alle sieben Kontinente der Erde erreicht hat. Deshalb ist weltweit soviel Gemeindewachstum entstanden, weil der Herr Leben in das aussergewöhnliche Wachstum seines Reiches gehaucht hat. Dieser Artikel gibt eine gründliche Erklärung all dessen, was Gott durch die G12 Vision getan hat.

G12 bedeutet die Regierung der Zwölf. Es ist eine Strategie für Evangelisation und Multiplikation. Diese Strategie gründet auf die Liebe eines Gläubigen für Jesus und somit Barmherzigkeit für Seelen. Sie wurde aus dem Missionsbefehl in Matthäus 28,19-20 geboren.

Bei der Vision geht es auch um das Formen von Jüngern in den Charakter von Jesus. Das grösste Verlangen von Jesus besteht darin, völlig veränderte Leben durch Sein Blut zu sehen. Er weiss, dass der einzige Weg, Leben zu verwandeln, durch die Kraft des Kreuzes geschieht.

Gebet ist ein wesentliches Prinzip innerhalb der G12 Vision. Ohne Gebet geschieht nichts. Um in der Vision erfolgreich zu sein, muss jeder einzelne Gläubige beten. Jede Person muss sich für jede Seele, die gewonnen wird, zuvor stark im Gebet einsetzen.

Es ist wichtig zu wissen, dass G12 keine Denomination ist. Deshalb ist nie das Verlangen geäussert worden, dass jemand seine Denomination verlassen soll. Vielmehr unterstützt G12 Denominationen, andere Dienste und Werke.

WIE HAT G12 ANGEFANGEN?

Die G12 Vision wurde im Herzen von Pastor Cesar Castellanos geboren, Hauptpastor der International Charismatic Mission Gemeinde (MCI) in Bogotá, Kolumbien. MCI ist eine der grössten Gemeinden in Südamerika mit mehr als 200‘000 Mitgliedern und mehr als 45‘000 Zellgruppen in der Stadt Bogotá.

Pastor Cesar Castellanos steht schon seit mehr als 25 Jahren im pastoralen Dienst. Während der ersten zehn Jahre bei MCI war Pastor Cesar mit der Frucht seines Dienstes nicht zufrieden. Er beobachtete, wie Mitglieder für eine Zeit in die Gemeinde kamen, um sie dann durch die Hintertür wieder zu verlassen. Er konnte die Seelen, die er gewonnen hatte, nicht behalten. Pastor Cesar bat den Herrn um Hilfe, um diese Hintertür zu schliessen. Verzweifelt wollte er dem Herrn gefallen, indem er die Familien, die er gewonnen hatte, halten und zu Jüngern machen wollte. Der Herr führte ihn zu Dr. Paul Yonggi Cho.

Dr. Paul Yonggi Cho war für Pastor Cesar stets sein Lehrer und Pastor. Als er den Dienst von Dr. Cho in Korea besuchte, war er von Dr. Cho’s Glauben an Gott inmitten grosser Schwierigkeiten sehr beeindruckt. Trotz dieser Herausforderungen hat Dr. Cho die grösste Gemeinde der Welt gebaut. Dr. Cho’s grosser Glaube inspirierte Pastor Cesar, dieselbe Methode von Hauszellen bei MCI anzuwenden. Zu einem späteren Zeitpunkt führte Gott Pastor Cesar dahin, Dr. Cho’s Methode auf eine andere Stufe zu bringen, indem er die G12 Vision gründete.

Es ist ein sehr einfaches Konzept, das Gott Pastor Cesar in seinem Wort offenbarte. Jesus gab sich der Aufgabe hin, zwölf Jünger zu trainieren. MCI übernahm dieses Prinzip aus Gottes Wort und fing an, aussergewöhnliche Multiplikation von Seelen durch die Zwölf zu erzielen.

G12 ANGEWENDET FÜR WIEDERHERSTELLUNG UND VERSÖHNUNG

G12 stellt den Altar Gottes wieder her

Als das Volk Israel in Götzendienst und Rebellion fiel, forderte Elia die Baalspropheten heraus, dem Volk die Macht ihrer Götter zu zeigen. Die Gottheit, die mit Feuer antwortete, sollte sich als der wahre Gott erweisen. So begann der Prozess der Wiederherstellung des Altars. „Und Elia nahm zwölf Steine, einen für jeden Stamm der Söhne Jakobs… und mit diesen Steinen baute er einen Altar im Namen des Herrn.“ (1. Könige 18,31-32). Der Versuch Baals scheiterte, aber Gottes Feuer fiel auf das Opfer, das Elia vorbereitet hatte. Als Folge davon kehrte das Volk Israel zu Gott zurück. Heutzutage sind viele Leute wegen des schlechten Lebensstils religiöser Leiter enttäuscht und entmutigt. Diese Entmutigung hat ihren Altar Gottes zerstört; nur Trümmer sind übriggeblieben. Auf der ganzen Welt liegt der Altar Gottes in Trümmern, genauso wie zur Zeit Elias. Gefragt sind Männer und Frauen, die mit Gottes Eifer erfüllt sind. Der Herr sucht hingegebene Menschen, welche die Kraft des Blutes Jesu anwenden, um Seelen zu gewinnen.

G12 bringt Versöhnung

Es ist kein Zufall, dass das letzte Buch des Alten Testaments mit der Erklärung des Dienstes Elias endet. Es heisst, „Doch bevor der grosse und schreckliche Tag des Herrn kommt, sende ich euch den Propheten Elia. Er wird die Herzen der Väter ihren Kindern und die Herzen der Kinder ihren Vätern zuwenden, damit ich bei meinem Kommen nicht das Land vernichten muss“ (Maleachi 3,23-24).

Ich bin überzeugt, dass diese Zeit jetzt gekommen ist. In diesen letzten Tagen wird Gott den gesalbten Mantel Elias auf die Erde ausgiessen. Die Salbung Elias wird auf viele christliche Leiter weltweit kommen und bewirken, dass sie die Wiederherstellung der Familie zu einer Priorität machen. Gott möchte, dass jeder Leiter zu einem Werkzeug seiner Hände wird, um Familien, die geistliche Werte verloren haben und deshalb am Rand des Zusammenbruchs stehen, Frieden zu bringen.

Bei G12 geht es um die Nachfolge Jesu

Jesus hat den grössten Teil seiner Zeit eingesetzt, um seine zwölf Jünger zu trainieren. Er hatte nur wenig Kontakt mit den Massen und hat nicht viel Zeit verbracht, um sie zu Jüngern zu machen oder sie zu lehren. Wenn er mit Menschen zusammen war, ist er auf ihre Bedürfnisse eingegangen, heilte sie von ihren Krankheiten, befreite sie von Bindungen und diente ihnen. Aber er wendete keine Zeit auf, ihren Charakter zu formen. Es ist einfacher, zwölf Leute zu Jüngern zu machen als die Tausende, die die Bergpredigt hörten. Jesus war darauf konzentriert, religiöse Verhaltensmuster zu brechen, religiöse Formen zu verändern und seinen Charakter im Leben der zwölf Männern hervor zu bringen.

Jesus war nie konventionell. Er hat seine Zwölf nicht auf einer theologischen Schule oder auf einem Seminar gefunden. Jesus hat sie durchs Gebet gefunden (Lukas 6,12-13). Du darfst nicht Gründe wie Sympathie, intellektuelle Fähigkeiten, Redekunst, natürliche Begabungen oder Talente anführen, um deine Zwölf auszuwählen. Der Heilige Geist muss zu dir sprechen und dir zeigen, wer ein treues Herz hat. So wie ein Töpfer den Ton formt, hat Jesus zwölf Männer zur Seite genommen und ihren Charakter geformt. Jesus verbrachte dreieinhalb Jahre damit, zu lehren, zu reinigen und ewige Wahrheiten weiterzugeben. So wurden sie vorbereitet, sich völlig auf den Heiligen Geist zu verlassen, und genau so zu leben wie er. Die Zwölf von Jesus sind Teil unseres christlichen Glaubensfundamentes. Das beste Anschauungsbeispiel für jeden Pastor ist das Werk, dass Jesus im Leben dieser Männer getan hat. Er gewann sie durch das Gebet, festigte sie, machte sie zu Jüngern, und sandte sie dann aus.

G12 beruht auf Beziehungen

Jesus verbrachte den grössten Teil seiner wichtigsten Zeit mit seinen Zwölf. Es ist sehr wichtig, jede Woche in Kleingruppen zusammenzukommen, um dort gezielt Beziehungen zu pflegen und zu stärken. Bei den Treffen ist es wichtig, sensibel für den Heiligen Geist zu sein und dem Team zu dienen. Jesus hatte eine feste und dauerhafte Beziehung zu seinen Zwölf. Dadurch merkte er rasch, wenn etwas im Team nicht mehr stimmte. Eine feste Beziehung mit deinen Jüngern wird dazu führen, dass du sie sehr gut kennenlernst, und ihnen stets geistlich dienen kannst. Alle Leiter führen ihre Jünger durch eine Zeit der inneren Heilung und Befreiung, wo Ketten von religiösen Verhaltensmustern und dämonischer Bedrückung zerbrochen werden. Einer Person, der nicht gedient wird, ist nicht in der Lage, andern Menschen zu dienen.

Suche Menschen, die fruchtbar sind

Jesus verbrachte eine ganze Nacht im Gebet, bevor er seine Zwölf berief. Wir sollten es ihm gleichtun, und Menschen suchen, die der Heilige Geist dir aufs Herz legt. Lege zuerst ein Augenmerk auf ihre Frucht. Eine Zelle zu beginnen ist der erste Schritt. Die Leiter, die sich am meisten einsetzen und bereit sind, zwölf neue Zellen zu gründen, qualifizieren sich für die Zwölfergruppe des Pastors. Leiter sollten nicht aufgrund von Sympathie gewählt werden, sondern weil sie es aufgrund ihres Einsatzes verdient haben. Achte von allem Anfang an darauf, in deinem Zwölferteam Leute zu haben, die Frucht bringen, die Vision verstehen und angefangen haben, sich zu multiplizieren.

Jeder ist ein Seelengewinner

Jesus nahm Männer, von denen er überzeugt war, dass sie seinem Beispiel des Seelengewinnens folgen würden. Ein Zwölferteam sollte ein klares Verständnis haben wie man evangelisiert und Seelen gewinnt. Jeder Leiter muss als Seelengewinner ausgebildet werden. Dies ist das Ziel der Vision: Jeder Gläubige wird zum Leiter. Manche haben eine natürliche Begabung, Seelen zu gewinnen. Bei andern ist der Leiter herausgefordert, ihnen so lange zu dienen, bis das Evangelisieren zu ihrer zweiten Natur wird. So oder so: Jeder Jünger Christi muss sich der Herausforderung stellen, sich den Lebensstil eines Seelengewinners anzueignen. Wenn sie Teil eines Zwölferteams werden, können sie das Team dabei unterstützen, um die Massen zu gewinnen. Gott wird das Team mit strategischen Ideen segnen, um evangelistische Veranstaltungen durchzuführen, die eine Vielzahl von Menschen aufs Mal für Jesus gewinnt.

Arbeite in homogenen Gruppen

In der Gemeinde gibt es verschiedene Netzwerke: Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder. In diesen Netzwerken wird die Botschaft den jeweiligen Bedürfnissen individuell angepasst. Ziel ist, jede Gruppe so zu motivieren und zu stärken, dass sie ihre Träume erfüllen können. Jedes Netzwerk ist anders aufgebaut. Männer dienen Männern, Frauen dienen Frauen, Jugendliche dienen Jugendlichen. Ein spezielles Team bevollmächtigt Kinder, damit sie andern Kindern dienen können. Wir haben uns entschieden, das Kindernetzwerk in folgende Altersgruppen aufzuteilen: 5-7; 8-10; 11-13. So können wir für jede Altersgruppe eine angemessene Botschaft weitergeben.

So wird der Pastor unterstützt und die Zwölf werden zum verlängerten Arm seines Dienstes. In der Vision arbeiten die Zwölf harmonisch im Team zusammen, indem sie sich in den Zellen um die persönlichen Bedürfnisse der Menschen kümmern. Jeder kennt seinen Platz und somit entfällt der Kampf um Positionen. Diese Art der Zusammenarbeit bringt Beziehungen hervor, die von Respekt, Anteilnahme und einem starken Zusammenhalt im Team geprägt sind.

UNSERE VISION

Das Matthäus-Evangelium zeigt uns eine interessante und wichtige Perspektive des Dienstes Jesu. „Dann ging Jesus in alle Städte und Dörfer, lehrte in den Synagogen, predigte das Evangelium des Reiches Gottes und heilte jede Krankheit und Gebrechen unter den Menschen. Aber als er die Menschenmassen sah, wurde er ergriffen von Erbarmen für sie, weil sie müde und verloren waren, wie Schafe ohne den Hirten. Und als er seine zwölf Jünger zu sich versammelte, gab er ihnen Vollmacht über unreine Geister, sie auszutreiben und sie von aller Krankheit und jedem Gebrechen zu heilen.“ (Matthäus 9,35-36; 10,1). Darum haben wir uns für einen Lebensstil entschieden, der demjenigen von Jesus ähnlich ist. Jesus suchte seine Zwölf mit den folgenden Merkmalen aus:

Erbarmen zeigen

„Als Jesus die Menschenmenge sah, wurde er von Erbarmen ergriffen, weil sie müde und zerstreut waren, wie Schafe ohne den Hirten.“ (Matth. 9,36). Jesus lehrte seine Jünger Barmherzigkeit, indem er sie anwies, für die Nöte der vielen Menschen zu sorgen. Er sagte zu ihnen, „sie müssen nicht weggehen. Ihr gebt ihnen zu essen.“ (Matth. 14,16). Jesus brachte seinen Jüngern bei, dieselbe Barmherzigkeit zu zeigen, die Er für die Verlorenen und Bedürftigen empfand. Viele Menschen kämpfen mit Problemen und Nöten und haben niemanden, an den sie sich wenden können. Die G12 Vision widmet jeder Person persönliche Zuwendung und Fürsorge.

Die Vision hat spezifische prinzipielle Methoden, die jeder Person eine persönliche Betreuung ermöglichen. Der erste Schritt in der Vision besteht darin, dass jede Person Jesus Christus als persönlichen Erlöser aufnimmt. Dann wird ein Leiter den neuen Gläubigen besuchen. Die Hausbesuche dienen auch dazu, dass ein Leiter die persönlichen Nöte des Betreffenden versteht und ihm helfen kann, die Umstände und Kämpfe durch Gebet zu meistern. Die G12 Vision ist ein Ausdruck der Barmherzigkeit Gottes, die durch Leiterschaft jedem Einzelnen zuteil wird.

Die Menschenmenge weiden

Sobald eine Gemeinde 200 Mitglieder übersteigt, wird es schwierig für den Einzelnen, einen direkten Kontakt zum Pastor zu pflegen. Normalerweise ist es einigen wenigen Privilegierten vorbehalten, direkt mit dem Pastor zusammenzuarbeiten. Jüngerschaft ist einigen wenigen Titelträgern und vielleicht einzelnen Leitern vergönnt. In der G12 Vision erfährt jeder durch die Zwölfergruppen Jüngerschaft. So kommt jeder in den Genuss einer persönlichen Beziehung mit ihrem Leiter.

Das Beispiel Jesus lehrt uns, dass wir maximal zwölf Leute gleichzeitig effektiv betreuen können. Bei mehr Menschen leidet die Beziehung zwischen dem Leiter und seinen Jüngern. Manche mögen keine grossen Gemeinden, weil sie sich in der Menge verloren vorkommen. Wenn die Methoden der G12 Vision korrekt angewendet werden, wird daraus eine grosse Gemeinde entstehen, welche durch die Teams der Zwölf eine persönliche Atmosphäre beibehält.

Den Feind überwinden

Jesus gab seinen Zwölfen die Autorität, Dämonen auszutreiben, die Kranken zu heilen, und die Werke der Finsternis zu zerstören. Die Gemeinde braucht Ausbildung für die Krankenheilung, Befreiung, innere Heilung und das Lehren von Gottes Wort. Die Bibel erklärt:  „Und diese Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben und sie werden neue Sprachen sprechen. Sie werden Schlangen anfassen oder etwas Tödliches trinken können, und es wird ihnen nicht schaden. Sie werden Kranken die Hände auflegen und sie heilen“ (Markus 16, 17-18).

Eine Gemeinde kann gewaltige geistliche Höhen erreichen, wenn sie die gottgegebene Autorität über dem Feind einsetzt. Die G12 Vision verschafft der Gemeinde eine kraftvolle Atmosphäre, um ihre Autorität in Christus auszuüben. Die Begegnungswochenenden bilden den perfekten Rahmen, um der übernatürlichen Salbung der Befreiung Raum zu geben, um Flüche zu brechen und Bindungen zu lösen.

Lehren, was Jesus lehrte

Der Charakter Christi wird im Leben des neuen Gläubigen durch die Zwölf reproduziert. Wenn das praktiziert wird, werden ausserordentliche Resultate folgen. Als die Jünger Christi seinen Lehren Folge leisteten, „…blieben sie ein ganzes Jahr bei der Gemeinde und lehrten eine große Anzahl Menschen. In Antiochia nannte man die Gläubigen zum ersten Mal Christen“ (Apg. 11,26). Sie befolgten genau die Anweisungen Jesu in Matthäus 28,19. Er befahl ihnen: „Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern. Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Jesus übertrug den Jüngern die Salbung des Heiligen Geistes. „Dann hauchte er sie an und sprach: »Empfangt den Heiligen Geist“ (Johannes 20,22). Jesus wollte etwas demonstrieren, das messbare Resultate hervorbringen würde. Durch Paulus erklärte er: “denn unser Evangelium erging an euch nicht im Wort allein, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist und in großer Gewissheit…“ (1. Thess. 1,5). Jeder Jünger muss durch den Heiligen Geist bevollmächtigt werden, um das Zwölferteam erfolgreich aufzubauen. Jesus sandte den Heiligen Geist als Hilfe, damit der Missionsbefehl ausgeführt werden kann. Wenn der Heilige Geist im Leben jedes Leiters miteinbezogen wird, dann ist Versagen keine Option.

Jesus bevollmächtigte seine Jünger, damit sie langfristigen Erfolg haben würden. Als er für seine Jünger betete, sagte er: „Ich bete nicht nur für diese Jünger, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben werden“ (Johannes 17,20). Er kümmerte sich um diejenigen, die sein Werk vollenden würden. Er machte sich Gedanken, welche Hilfe du brauchen würdest, um die grosse Arbeit des Seelengewinnens und der Jüngerschaft ausführen zu können. Du bist ein mächtiges Werkzeug in der Hand Gottes. Er möchte, dass du vorbereitet bist, um die Menschen zu erreichen, die er dir senden wird.

WIE FUNKTIONIERT DIE G12 VISION?

Die G12 Vision beinhaltet vier Schritte: Gewinnen, festigen, zu Jüngern machen und senden. Zusammen bilden diese Schritte die Stufen des Erfolgs.

GEWINNEN

Als Erstes betet der Leiter für den Ungläubigen; dann lädt er ihn zur Teilnahme einer Zellgruppe ein. Es gibt verschiedene Strategien, wie man jemanden zum Herrn führt. Es steht aber fest, dass Gebet in jeder Strategie die Hauptrolle spielt. Gebet bewirkt, dass Gott eine Person durch sein Wort berühren kann. Dann wird der neue Gläubige Teil einer Zellgruppe und bereitet sich auf die Begegnungstage vor, indem er die Vorbegegnungstreffen besucht. Diese Treffen bilden die Voraussetzung, damit der neue Gläubige dann eine tief greifende Begegnung mit Jesus erfährt.

FESTIGEN

Beim nächsten Schritt geht es darum, dass der neue Gläubige an den Begegnungstagen teilnimmt. Die Begegnungstage finden im Rahmen einer dreitägigen geistlichen Klausurtagung statt. Hier ist der neue Gläubige von seiner Alltagsroutine befreit, damit er Gott begegnen kann. Das Hauptziel der Begegnungstage besteht für den neuen Gläubigen darin, die Offenbarung des Kreuzes zu empfangen. Nach den Begegnungstagen beginnt die Zeit der verbindlichen Jüngerschaft.

ZU JÜNGERN MACHEN

Die Begegnungstage bewirken, dass sie eine so tiefe Liebe für Jesus empfangen, dass sie das brennende Verlangen haben, Ihm innerhalb der Vision zu dienen. Unmittelbar nach den Begegnungstagen nimmt der neue Jünger am Nachbegegnungskurs teil. Sinn dieses Nachbegegnungskurses ist die Festigung ihres neuen Lebens in Christus, und sie zu bevollmächtigen, ein siegreiches Leben als neue Christen zu führen. Jeder neue Gläubige, der an einem Begegnungswochenende teilnimmt, erlebt eine radikale Veränderung. Jedoch bleibt die Umgebung, in die er zurückkehrt, dieselbe. Sie brauchen Hilfestellung, um eine starke Beziehung mit dem Heiligen Geist aufzubauen, Versuchungen zu überwinden, ihre Befreiung zu bewahren und weiter in Christus zu wachsen. Der Nachbegegnungskurs ist der Weg dazu. Dies ist die Vorbereitung für die Leiterschule.

Die Leiterschule ist der nächste Schritt in der Vision. In 2. Mose 18,17-20 sehen wir, wie Moses von seinem Schwiegervater angewiesen wurde, seine Verantwortung wahrzunehmen und die zwölf Stämme Israels zu lehren, „was sie tun und wie sie ihr Leben führen sollen.“ Die Leiterschule tut genau das. Die drei Stufen der Lehre und der Seminareinheiten bevollmächtigen die neuen Jünger, in der Arbeit des Reichs Gottes wirklich erfolgreich zu sein.

SENDEN

Das Ziel der G12 Vision ist, das jeder Gläubige zum Leiter wird. In nur 12 Monaten wächst ein neuer Jünger von einer ganz gewöhnlichen Person zu einem Leiter der Zwölf heran. Jeder Leiter geht in seine Kultur zurück, um Seelen zu gewinnen und Jünger zu machen. Wird die G12 Vision vollständig und korrekt umgesetzt, werden ganze Städte verändert.

Die Zwölf berufen

Zuerst ist jeder in der Gemeinde Teil einer Zelle. Jedes Mitglied durchläuft die Schritte der „Stufen des Erfolgs“ und kann in dieser Zeit Teil eines Zwölferteams werden. Die Zellen treffen sich jede Woche einmal. Die Absicht eines jeden ist, seine Zelle in ein Zwölferteam zu formen. Die Zelle ist eine offene Gruppe, zu der jedermann willkommen ist. Im Formungsprozess der Leiter fängt der Zellenleiter an, sich zusätzlich in speziellen Treffen mit seinen Jüngern zu treffen. Nur zwölf Leiter können Teil dieser Gruppe sein. Das G12 Treffen findet einmal wöchentlich statt und konzentriert sich auf das Mentoring und den Dienst an jedem zukünftigen Leiter.

G12 Treffen sind Schulungszentren

Während dreieinhalb Jahren traf sich Jesus täglich mit seinen Zwölfen, um sich in ihr Leben einzubringen und sie Neues zu lehren. Es ist von grösster Wichtigkeit, dass der Leiter sich mindestens einmal pro Woche mit seinem Team trifft. Im G12 Treffen sollte der Leiter praktische Aspekte lehren, die stärkend und ermutigend sind. Das wöchentliche Austauschen mit den Zwölfen ermöglicht eine persönliche Mentoring-Beziehung. Als Leiter bist du verantwortlich, ein Rhemawort für deine Gruppe zu haben und Freundschaften zu fördern, die das gemeinsame Erreichen von Gottes Absichten zur Grundlage haben.

12 Vorteile eines G12 Treffens

  1. Jeder Leiter folgt der Vision des Pastors, indem er Jünger macht.
  2. Jeder Leiter motiviert seine Jünger zu reifen und aufrichtig für Gott zu arbeiten.
  3. Jeder ist motiviert, wenn die Vision korrekt umgesetzt wird.
  4. Jeder kann im Dienst mitarbeiten.
  5. Der Leiter hat die Möglichkeit, mit dem Team Ziele anzustreben.
  6. Die Absichten Gottes werden erfüllt.
  7. Der Leiter gibt seinen Jüngern Anleitung, ihren Jüngern zu dienen.
  8. Freundschaften entstehen.
  9. Jeder versteht und spricht dieselbe Sprache.
  10. Der Leiter arbeitet intensiv am Erfolg seiner Jünger.
  11. Der Dienst wird gestärkt und eint die Vision der Gemeinde.
  12. Es schafft eine Atmosphäre, die Wachstum auf der Grundlage von harter Arbeit und gegenseitigem Vertrauen begünstigt.

G12 Gruppen helfen:

  • Die Einheit der Gemeinde zu stärken.
  • Die Vision der Gemeinde zu stärken.
  • Eine funktionierende und ehrliche Beziehung zu jedem Teammitglied aufzubauen.
  • Eine Atmosphäre zu schaffen, die dem Wachstum dienlich ist.
  • Die Dienste innerhalb der Gemeinde zu stärken.

DIE STUFEN DES ERFOLGS!

Der Prozess der Vision

Das Anwenden der Prinzipien der Vision führt zu spezifischen Resultaten. Der Herr hat uns Prozesse aufgezeigt, die bei richtiger Anwendung positive Resultate garantieren und zwar bei allen, die bereitwillig ihre Leben einsetzen, um mit Zellen zu arbeiten. Dieser Prozess heisst: „Die Stufen des Erfolgs“. Es gibt vier Stufen in aufsteigender Form, die jeder neue Gläubige erklettert, sodass er ein Leiter wird. Er wird auch ein Agent der Multiplikation, der die Vision mit der Botschaft Christi verbreitet. Jede Stufe ist auf der vorangegangenen aufgebaut. Die vier Stufen sind: Gewinnen, festigen, zu Jüngern machen und senden.

GEWINNEN

„Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern“ (Matthäus 28,18-19).

Evangelisation ist der erste Schritt der Stufen des Erfolgs. Es bedeutet, dass jeder Gläubige nach dem Mass seiner Fähigkeiten so viele Seelen wie möglich gewinnt. Dabei sollen wir jede Möglichkeit nutzen, Kontakte mit Menschen herzustellen, damit sie für Christus gewonnen werden. Einige werden in grosser Zahl gewonnen, zum Beispiel beim Aufruf bei Gemeindeveranstaltungen. Das Gewinnen ist der Einstieg zum Erfolg in der Vision. Wenn nicht evangelisiert wird, werden keine Leute zu den Zellentreffen kommen.

Dem Herrn lag die Rettung der Seelen sehr am Herzen. Seelen zu gewinnen ist eine Kunst. Sie besteht aus einer Kombination von Gottes richtigem Zeitpunkt, göttlicher Salbung und Sensibilität für den Heiligen Geist, um im Bereich des Uebernatürlichen zu wirken. Der Herr Jesus sagte, dass es ewiges Leben gibt, aber er betonte in Johannes 17,3: „Und das ist der Weg zum ewigen Leben: Dich zu erkennen, den einzig wahren Gott, und Jesus Christus, den du in die Welt gesandt hast.“

Die Arbeit des Gewinnens der Verlorenen ist ein Gebot, dass jeder Gläubige an Christus erfüllen muss. Es ist die Erfüllung des Missionsbefehls, den er seinen Jüngern gab, bevor Er in den Himmel auffuhr.

In den Zellen gewinnen

Zellen sind Kleingruppen, die sich mindestens einmal pro Woche treffen. Sie sind durch inneres Wachstum motiviert, das auf Gottes Wort gründet. Jedes Zelltreffen beinhaltet eine kurze Lehreinheit, die einfach und praktisch gestaltet ist. Dadurch wird jedes Mitglied und jeder Neubekehrte wöchentlich erbaut. Als die Urgemeinde anfing, grosses Wachstum zu erleben, wurde das Prinzip der Zellen geboren. Wir finden dies in der Apostelgeschichte, wo es heisst, „Gottes Botschaft breitete sich immer weiter aus. Die Zahl der Gläubigen in Jerusalem nahm weiter zu“ „Trotzdem habe ich euch immer die Wahrheit gelehrt, sei es in der Öffentlichkeit oder bei euch zu Hause. Ich habe immer nur eine einzige Botschaft für Juden wie für Griechen gehabt: dass die Menschen sich unbedingt von der Sünde abwenden und zu Gott umkehren müssen und dass sie glauben an Jesus Christus, unseren Herrn“ (Apg. 6,7; 20,20.21).

Wenn von den Zellen die Rede ist, denken wir an eine der kleinsten Mikroorganismen, die in irgendeiner Form existieren. Im Falle von Gemeindezellen ist es interessant, dass, obwohl sie zunächst klein sind, sie sich leicht multiplizieren. Als Pastor Cesar Castellanos mit der Vision begann, startete er ursprünglich mit acht Leuten und benutzte dabei die Strategie, um von allem Anfang an die Laufrichtung vorzugeben. Es ist wichtig, dass die erste Zelle den Weg vorgibt für die nachfolgenden Zellen, da es ihr Verhalten beeinflusst.

Wo sind die 12 zu finden?

Die Zelle ist eine hervorragende Möglichkeit, das Team der Zwölf zu formen und zu berufen. Ein Leiter wählt von den Leuten, die sich wöchentlich in den Häusern oder im Büro treffen. Teammitglieder sollten aufgrund ihres fruchtbringenden Dienstes ausgewählt werden und so den Dienst unterstützen. (Lukas 6,12-17).

Jesus berief zwölf Männer, in denen er seinen Charakter reproduzierte und die Ihn in aller Welt repräsentieren würden. Er übertrug ihnen die Vision, sodass sie gleichzeitig diese wieder ihren Zwölfen weitergeben würden. Auf diese Weise ist aussergewöhnliches Wachstum möglich.

Das Gebet der Drei

Warum heckte der Teufel einen Plan für die Feinde Daniels aus, indem sie versuchten, ihn einen Monat lang am Beten zu hindern? (Daniel 6,7-8). Damit wollten sie den geistlichen Tod des Propheten herbeiführen. So wie fehlendes Beten zum Tod führt, wird ausdauerndes Gebet während 30 Tagen Leben freisetzen. Wenn wir uns verpflichten, einen Monat lang für ungläubige Menschen zu beten, wird der Heilige Geist Gnade geben und ihnen neues Leben schenken.

Jeder Leiter, der den Wunsch hat, eine Zelle zu gründen, verbindet sich mit zwei weiteren Menschem im Gebet. Jeder der Drei sucht sich im Gebet drei weitere Ungläubige. Jeden Tag, während dreissig Tagen, beten sie gemeinsam für neun Menschen. Auch treffen sich die Drei einmal pro Woche, um eine Stunde lang spezifisch für die Bekehrung der neun Menschen zu beten.

Nach dreissig Tagen des Gebets wird jeder der neun Menschen, für die gebetet worden ist, kontaktiert, um Interesse an ihrem Wohlergehen zu zeigen. Dabei sollen sie auch von Gottes Liebe hören, indem ihnen die „vier kostbaren Gelegenheiten“ vorgestellt werden.

Dies sind die „vier kostbaren Gelegenheiten“:

  1. Gelegenheit einer Begegnung mit Gott (Jeremia 29,13)
  2. Gelegenheit einer Versöhnung mit Gott (Lukas 15,18-20)
  3. Gelegenheit der Wiederherstellung (Römer 5,8; Lukas 15,24)
  4. Gelegenheit Frucht zu bringen (Johannes 15,8)

Am Schluss erhalten sie eine Einladung zur Zelle oder zum Gemeindegottesdienst. Diese Einladung soll mit Zuversicht erfolgen, weil ein ganzer Monat lang für den Ungläubigen gebetet worden ist.

FESTIGUNG

Festigung ist die fürsorgliche Aufmerksamkeit, die wir dem neuen Gläubigen zuwenden, damit in ihm der Charakter Christi geformt wird, sodass er in die Absicht Gottes hineinkommt und bleibende Frucht bringt. Es ist ein wirksamer Prozess, um Jünger zu formen. Es ist der Schritt, wo der neue Gläubige seine Hinwendung zu Jesus bestätigt. Das wird durch die Zuwendung erreicht, die wir ihm vom ersten Moment seiner Bekehrung an zukommen lassen.

Wann beginnt die Festigung?

Der Festigungsprozess hat dann begonnen, wenn der neue Gläubige eine Entscheidung für die Nachfolge Jesu getroffen hat. So war es in der ersten biblischen Gemeinde. „Sie stärkten und ermutigten die Gläubigen, am Glauben festzuhalten, und erklärten ihnen noch einmal, dass wir alle durch viele Bedrängnisse in das Reich Gottes kommen müssen“ (Apg. 14,22).

Festigung kann auch nach dem Übergabegebet beim Aufruf im Gottesdienst beginnen. Die Kontaktdaten werden aufgenommen. Dann folgt eine Zeit der Fürbitte für den neuen Gläubigen. Sobald die Kontaktdaten entgegengenommen wurden, kann die Festigung beginnen. Unverzüglich muss der neue Gläubige vom Leiter kontaktiert werden! Der neue Gläubige muss spüren, dass er wichtig ist. Die Liebe und das Interesse des Leiters wird ihm zeigen, wie wertvoll sein Leben ist.

Festigungskarten

Die Karten, die beim Aufruf eingesammelt werden, gehen an das Festigungsteam. Der neue Gläubige sollte möglichst in eine Zelle platziert werden, die unweit seiner Wohnung stattfindet. Gehe mit diesen Kärtchen sorgsam um. Sie stehen für Seelen, die besondere Aufmerksamkeit benötigen.

Telefonbesuch

Das ist ein Anruf, der innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden nach der Lebensübergabe an Christus erfolgt. Die Absicht dieses Anrufs besteht darin, ihm zu versichern, dass die Gemeinde für ihn betet und in derselben Woche einen Hausbesuch zu vereinbaren.

Hausbesuch

Bringe ein Wort Gottes, das auf die bei der Bekehrung geäusserten Gebetsanliegen zugeschnitten ist. Hausbesuche bringen die Gegenwart Christi zu ihm und seiner Familie. Somit hat es denselben Stellenwert, als wenn Jesus selbst ihn besucht hätte. Ziel dieses Besuchs ist, die Person in eine Zelle einzuführen und ihn zu motivieren, an einem Begegnungswochenende teilzunehmen.

Vorbegegnung

Neue Gläubige sollten die Vorbegegnungstreffen besuchen, damit sie für das dreitägige Begegnungswochenende vorbereitet sind. Die Vorbegegnungstreffen tragen dazu bei, den vollen Nutzen des Begegnungswochenendes zu empfangen.

Was ist ein Begegnungswochenende?

Es ist ein dreitägiges Intensivseelsorgewochenende, wo der neue Gläubige zum ersten Mal eine tiefe persönliche Begegnung mit Jesus erlebt. Der neue Gläubige steht vor Gott, Seinem Wort,  vor sich selbst und seiner Vergangenheit. Dort wird er die Gnade Gottes finden, damit die Sünde vollständig aus seinem Leben getilgt wird. Er wird jeden Tag Zeit haben, nachzudenken und im Glauben voranzugehen, um eine bessere Zukunft zu haben.

Ziele des Begegnungswochenendes:

  • Vollständige Heilsgewissheit erlangen
  • echte Umkehr erleben
  • Bindungen aus der Vergangenheit lösen
  • Innere Heilung des Herzens erhalten
  • Die Fülle des Heiligen Geistes empfangen und erleben
  • Die Vision klar erfassen

JÜNGERSCHAFT

Die Vision ist so effektiv, dass jede Person, die eine persönliche Begegnung mit Jesus erlebt hat, durch einen Prozess der Charakterbildung geht. Was hat Jesus getan? So wie ein Töpfer Ton nimmt, um aus Staub etwas Wunderschönes und Nützliches zu formen, hat Jesus das Leben von zwölf Männern geformt. Er formte zwölf Jünger durch Seine Lehren, Seine Worte, Sein Leben und Sein Beispiel. Die Jünger lernten Ihn als „Meister“ kennen, weil er instruierte, führte und ihre Leben geformt hatte. Jesus sagte, „Ihr nennt mich `Meister´ und `Herr´ und damit habt ihr Recht, denn das bin ich“ (Johannes 13,13). Gott schuf den Menschen und blies Leben in ihn. Jesus formte auch die Leben Seiner Zwölf, versammelte sie und hauchte sie an. Vor seiner Himmelfahrt sagte Jesus zu ihnen, „Empfangt den Heiligen Geist“ (Johannes 20,22).

Der Prozess der Jüngerschaft besteht darin, Zellenleiter so wirksam zu schulen, dass sie die Fähigkeit kultivieren, Seelen für Christus zu gewinnen und den Prozess der Vision mit neuen Gläubigen so weiterzuführen, bis diese selber erfolgreiche Leiter werden. Der Prozess der Jüngerschaft findet in der G12 Trainingsschule statt.

Was ist die G12 Trainingsschule?

Die G12 Trainingsschule umfasst drei verschiedenen Schulen: die Leiterschule, die Schule des Dienstes sowie die Schule der Lehrer. Das Programm besteht aus einfachen Lehreinheiten mit praktischen Fragen und motiviert jeden Studenten, Selbstantrieb zu entwickeln. Die Ausbildung findet in Klassenzimmern statt. Diese Programme machen neue Gläubige zu Jüngern.

Wer kann teilnehmen?

Alle, die an einem Begegnungswochenende teilgenommen haben sowie den Nachbegegnungskurs absolviert haben. Obwohl wir mit verschiedenen Netzwerken arbeiten (Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder), sind die Lehreinheiten identisch. Die Botschaften sind auf jede homogene Gruppe zugeschnitten.

So funktioniert es:

  • Nachbegegnungskurs: Nach dem Begegnungswochenende wird ein neuer Gläubiger am Nachbegegnungskurs gestärkt. Das Wachstum der Leiterschule hängt davon ab, wie stark man sich um die neuen Gläubigen auf dieser Stufe kümmert. 

  • Leiterschule: Ein wichtiger Schwerpunkt der Vision besteht darin, „jeden Gläubigen zu einem Leiter zu machen.“ 

  • Schule des Dienstes: In dieser Schule lernen die Studenten tiefere theologische Wahrheiten betreffs der Arbeit in der Vision kennen. 

  • Schule der Lehrer: Diese Schule ist eine wichtige Säule für den Erfolg der Vision: Hier werden die zukünftigen Lehrer der verschiedenen Schulen ausgebildet. 

Nachbegegnungskurs

Dies ist ein offener Rotationskurs. Das bedeutet, dass ständig neue Leute dazustossen, die das Begegnungswocheende absolviert haben. Das Ziel des Nachbegegnungskurses besteht darin, einem neuen Gläubigen zu helfen, sich an sein neues Leben in Christus zu gewöhnen. Ein neuer Gläubiger, der gerade vom Begegnungswochenende zurückgekehrt ist, muss lernen, sich gegen die Attacken des Teufels zu wehren. Sie müssen ebenfalls lernen, wie man mit der Welt umgeht, wie man sich im Umgang mit seinen Freunden verhält, wie man Probleme anpackt und wie man Versuchungen überwindet. Ein neuer Christ muss lernen, wie man den Versuchungen der sündhaften Natur, der Sünde, der Welt und dem Satan widersteht. Im Nachbegegnungskurs lernen sie, wie man ein neues und erfolgreiches Leben als Christ führt.

LEITERSCHULE

Die Leiterschule is ein wesentlicher Schritt in der Vision, weil das Hauptziel hier darin besteht, jede Person zu einem Jünger zu machen. Das Material dieser Klasse ist für jeden wichtig, der bereit ist, „hinzugehen und Jünger zu machen“ (Matthäus 28,19). Die Leiterschule umfasst drei Stufen mit je zehn Lektionen pro Stufe. Jede Lektion umfasst zwei Teile: Lehre (eine Stunde) und Seminar (eine Stunde).

SCHULE DES DIENSTES

Während die Leiterschule dazu dient, die Studenten zu motivieren, Leiterschaft in ihren Zellgruppen auszuüben, legt die Schule des Dienstes Wert darauf, dem Leiter zu helfen, die G12 Vision in der Zellgruppe richtig anzuwenden. Wir können sagen, dass die Leiterschule die Studenten anleitet, was zu tun ist, während die Schule des Dienstes den Leitern beibringt, wie man es tut. Das Programm umfasst ebenfalls drei Stufen mit je zehn Lektionen pro Stufe. Jede Stufe besteht aus zwei Teilen: Lehre und Seminar.

DAS EHE-BEGEGNUNGSWOCHENENDE

Es ist Gottes Sehnsucht, die Institution der Ehe und Familie wiederherzustellen. Durch die Ehe-Begegnungswochenenden werden Familien verändert und in Gottes ursprünglichen Plan wiederhergestellt. Dieses besondere Begegnungswochenende gibt Menschen, die betrogen und verletzt wurden, wieder Hoffnung. Dieses Wochenende belebt die Liebe der Ehepartner zueinander wieder ganz neu und gibt ihnen Hilfestellung, wie sie ihre Kinder gottgefällig erziehen können.

SENDEN

Das Ziel eines Jüngers besteht darin, seine eigene Zelle zu gründen. Innerhalb eines Jahres sollte diese Zelle zu einer Gruppe von zwölf Leitern werden. Dies geschieht in den Monaten, wo die Leute an der Leiterschule teilnehmen. Ziel ist, dass innerhalb eines Jahres zwölf Leute Mitglieder einer G12 Gruppe werden. Das ist die Salbung der Multiplikation. Wenn einer Gemeinde nur einzelne Leute hinzugetan werden, ist das Wachstum langsam. Wenn sie sich jedoch multipliziert, indem jedes Mitglied einer Zelle zwölf Leiter hat, dann wird das einen starken Einfluss auf die Stadt haben.

Es ist ein kontinuierlicher Kreislauf wobei alle, die Jesus aufnehmen, trainiert werden, andere zu trainieren. Wir können Gläubige zu Leitern machen, wenn wir sie in einen Prozess der geistlichen Reife führen und dabei den Charakter Christi in ihnen hervorbringen. So können sie zu einem echten Spiegelbild von Jesus werden. Der Missionsbefehl besagt, „Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern … und lehrt sie, alle Gebote zu halten, die ich euch gegeben habe“ (Matthäus 28,19-20).

Während jeder Leiter geformt wird, werden sie gleichzeitig vorbereitet, in ihre Kultur zurückzugehen, um das Reich Gottes in einer Person und in einer Familie entstehen zu lassen, eine nach der anderen. Sie wenden an, was sie von ihren Zellenleitern und Lehrern gelernt haben, um Seelen zu gewinnen und Jünger zu machen. Dann führen sie ihre Neubekehrten durch den gleichen Prozess hindurch, den sie selbst durchgegangen sind. Auf diese Weise sind sie in ihrem Leben für Christus erfolgreich und werden aussergewöhnlich starke Jünger von Jesus Christus. 

 

 
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ЦИТАТА ДНЯ

И я нахожу одним из самых сильных препятствий в жизни человека - это и изменения образа мышления. Именно наше неправильное мышление и является нашим препятствием.
 
Так вот, сейчас очень сильно меняется образ мышления христианства.
Сейчас происходит полная трансформация мышления: что есть христианство, что есть дети Бога, что есть чудеса и знамения, и что значит ходить в Его Славе.

Наша сила не в очередной теории о Боге или объяснений Его действий, а в явлении того Бога, которого мы проповедуем.

 "и не сообразуйтесь с веком сим, но преобразуйтесь обновлением ума вашего, чтобы вам познавать, что есть воля Божия, благая, угодная и совершенная". (Рим.12:2 перевод Синода)

 "И пусть законы мира этого более не руководят вами, вместо того, пусть разум ваш возродится и принесет вам обновление, чтобы вы поняли и приняли то, чего Бог желает для вас, тогда вы узнаете волю Божью: что есть добро, что угодно Ему и что совершенно". (Рим 12:2 перевод WBTC)


Воевать с нами будут только те, кто хочет сохранить образ старого и бездейственного бога, те, кто боятся перемен.
 
Перед тем, как что-то радикально изменится, должно полностью поменяться твое мышление.

пастор Андрей Шаповалов,  "Тотальная трансформация мышления"